Rock'n'Roll.







Verräterin!

Zeugt es von Selbstzerstörung wenn jede Bezeichnung für eine Person die mir in meinen Augen attraktiv erscheint im Grunde doch negativ behaftet ist?
Ich könnte gerade nicht mehr benennen als dieses eine, das mir eben über den Weg lief - aber sicher bin ich, dass mir die Abgründe einer Person doch seit jeher attraktiver erschienen. Ganz gleich ob es sich dabei um Berechnung, Trauer oder Selbsthass handelt - in Gefühlen wie Zuneigung, Vertrauen und Geborgenheit steckt doch immer nur mein halbes Herzblut. Zumindest was die fantastische, allen voran meine eigene epische Welt betrifft.

Wie es sich im 'wahren' Leben verhält ... es reicht wenn ich das selber weiß, die Frage die im Raum steht wenn ich meine Fantasie mit meiner realen, persönlichen Empfindung vergleiche bleibt die Selbe:
Was wollen mir diese Worte sagen? Was meint der Autor damit?
Die Autorin am 12.2.09 20:29


POSITIV DENKEN!

Das zumindest hat mir jemand mal gelernt und deshalb stieß mich das Schicksal wohl heute - eigentlich ja schon vor einigen Tagen, aber heute ist es mir eben bewusst geworden - auf eine positivere Version ... oder auch ein Gegenstück zu "Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen" von Tocotronic. Das positive Gegenstück was die Hoffnung in mir der Verzweiflung entgegenbrüllen kann!

I'm in no hurry, you go run
And tell your friends I'm losing touch
Fill their heads with rumours of impending doom
It must be true
[The Killers]


Und dabei habe ich meine ganz eigene Interpretation. Einfach nur das wunderbarste Lied auf einer fantastischen Platte einer fantastinastischen Band (die ich als so genial leider nie zuvor empfunden habe - was ich definitiv bereue!)!

In jedem Fall gib es mir Ruhe, gibt mir Kraft und nimmt mir Zweifel ... und ja, vielleicht ein bisschen Hass. In jedem Fall macht es gelassen. In allen Lebeslagen - deshalb wird es bei mir in den nächsten Tagen auch in der Dauerschleife laufen.
Was für ein GEILES Lied!
the lost color am 26.1.09 22:03


Zeit ...

... immer noch die Böse! Diesmal rennt sie mir davon. jede Minute ... und sie läuft nicht einfach nur so, nicht mehr ohne Grund, wie sie es in den letzten Monaten tat - nein, sie läuft gegen mich. Plötzlich haben wir ein Ziel und das schlimmste: Sie läuft ab, sie läuft davon, sie entrinnt mir.

60 Tage!

Ich habe Angst!
Man muss halt irgendwann mal anfangen.
Miss Halfway am 25.1.09 20:50


Ich bin viel zu lange ...

... mit euch mitgegangen.
Und ich glaub nicht daran, dass ich jetzt noch mal umkehren kann.
Ihr habt mir viel zu oft auf die Schulter geklopft.
Und ich glaub nicht daran, dass ich ohne das Klopfen noch kann.
[Tocotronic]


Wie wahr, wie wahr. Dass mir erst heute auffällt wie sehr mir die Herren doch aus der Seele sprechen. Danke dafür!

Und Nachrricht des Tages:
Jude Law als Hamlet auf den Bretten die die Welt bedeuten in der wundervollsten Stadt der Welt!
A Tocotronic Girl am 25.10.08 23:20


Wo ist eigentlich unsere Zeit geblieben!?

Das frage ich mir gerade. Ich meine, selbst ich müsste jetzt behaupten, ich hatte keine Zeit mehr seit meinem letzten Eintrag hier vorbeizuschauen. Sei es nun weil ich sie nicht aufbringen konnte oder wollte - was ich in diesem Moment einfach für nicht relevant halte. Aber sie Wird ständig weniger und jedes Mal, wenn mir der Satz „Ich hatte keine Zeit.“, oder etwas Ähnliches begegnet habe ich das Gefühl sie wird etwas weniger die Zeit die ich noch habe. Und mehr und mehr ist da der Stress, der mich und alle um mich herum verschlingen möchte.

Vielleicht sollten wir anfangen eine Momo zu suchen, die unsere Zeit-Diebe stoppen kann. Wie in guten alten Zeiten in denen es noch Menschen gab, die wussten etwas dagegen zu tun das wir unser Leben weg werfen. So sehr ich es mir auch wünsche, der Tag wird niemals mehr als vierundzwanzig Stunden haben und sollte es einmal doch dazu kommen, dann fehlt uns eben ein Tag im Jahr. Oder einer im Monat, was in einem Jahr schon zwölf weniger wären nur damit wir angeblich mehr Zeit haben. Am Ende fehlt uns vielleicht gar ein ganzer in der ganzen Woche und das Resultat wäre nicht weniger als noch weniger Zeit! Nein, wir könnten, rein theoretisch, froh sein, das unser Tag nur vierundzwanzig Stunden hat, würden wir es schaffen diese zu schätzen.

"Niemand schien zu merken, dass er, indem er Zeit sparte, in Wirklichkeit etwas ganz anderes sparte. Keiner wollte wahrhaben, dass sein Leben immer gleichförmiger und immer kälter wurde. Deutlich zu fühlen bekamen es die Kinder, denn auch für sie hatte jetzt keiner mehr Zeit. Aber Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.
Und je mehr die Menschen daran sparten, desto weniger hatten sie."


Am Sonntag war ich in Frankfurt auf der Buchmesse, wo mir ein Buch in die Hand fiel, dessen Titel alleine so viel von dem wieder spiegelt, was mir in den gestressten Kommentare und den "Gut, ich muss nur noch so viel machen ..."-Kommentare bei Internetgesprächen immer wieder bewiesen wird. "Sehnsucht nach Bullerbü: Gebt euren Kindern die Kindheit zurück", denn heute fängt es bereits bei ihnen an knapp zu werden, mit der Zeit.

In diesem Sinne ein paar Punkte für die Liste der Dinge, die ich in meinem Leben noch einmal tun sollte:
Alle wundervollen Astrid Lindgren Filme, die meine Kindheit versüßten, aufbewahren um sie allen gestressten Kindern zeigen zu können und ihnen ihre Kindheit zurück zu schenken.
&
Den Katthulthof in Lönneberga besuchen.
Eine Nacht in der Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf verbringen.
Schlittenfahren auf Bollerbü.
Und Ferien auf Saltkrokan machen.

In diesem Sinne: Lang lebe die Zeit & die Tragik der Nostalgie.
"Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit."
Ein nostalgischer Stresszombie am 20.10.08 21:35


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